Empfehlenswerte Bücher zum Thema Todesstrafe

Dead Man Walking

Die Autobiographie der us-amerikanischen katholischen Ordensschwester Helen Prejean von 1993 ist natürlich der Klassiker schlechthin. Sister Helen ist in den 80er Jahren als Sozialarbeiterin in den Schwarzenghettos von New Orleans tätig, als sie zum ersten Mal einem Häftling in der Todeszelle schreibt, ihn besucht und schließlich bis zu seiner Hinrichtung begleitet. Es bleibt nicht bei dem einen, Helen Prejean, die inzwischen sechs Hinrichtungen als Zeugin miterlebt hat, beschreibt in "Dead Man Walking" auch ihren zweiten Fall. Mit der Verfilmung ihres Buches wurde die Ordensfrau international bekannt, beeinflusste durch ihr Engagement sogar die katholische Kirche in ihrer Haltung zur Todesstrafe.

 

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Über Helen Prejean: www.sisterhelen.org

 

 

Ich war ein Opfer des "Dead Man Walking"

Im Grunde ein Muss, auch die andere Seite wahrzunehmen: Debbie Morris wurde von Robert Willie, dem zweiten Mann, den Schwester Helen Prejean bis zu seiner Hinrichtung begleitete, als 16-Jährige entführt und vergewaltigt. Die Autorin beschreibt in ihrem Buch von 1998 ihre Erlebnisse und wie sie diese verarbeitet. Besonders bewegend schließlich, wie sie in Sean Penn in seiner Rolle in der Verfilmung von "Dead Man Walking" ihren Peiniger wiederentdeckt und wie sie ihre Begegnung mit Sister Helen beschreibt. Am Ende bleibt für Debbie Morris die Frage nach der Berechtigung der Todesstrafe offen. Und doch geht es in ihrem Buch um Vergebung, nicht um des Täters willen, aber für sie selbst und ihr eigenes Leben.

 

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Elaines Entscheidung

Das Buch von Helma Felzer aus dem Jahr 1998 enthält rund ein Dutzend Kurzgeschichten zur Todesstrafe in den Vereinigten Staaten von Amerika. Die Erzählungen sind fiktiver Natur, bringen aber die diversen Aspekte der Todesstrafe umso eindrucksvoller auf den Punkt. Die Autorin unterhielt bereits zum Zeitpunkt des Erscheinens ihres Buches seit langen Jahren intensive Kontakte zu Männern und Frauen in den us-amerikanischen Todestrakten. Das Buch enthält darüber hinaus ein Nachwort von Amnesty International mit Fakten zur Todesstrafe in den USA.

 

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Auge um Auge

Das von Mitgliedern der Initiative gegen die Todesstrafe e.V. herausgegebene Buch "Auge um Auge" enthält eine Sammlung verschiedenster Texte rund um die Todesstrafe in den USA. In den über 20 Artikeln kommen einerseits zum Tod verurteilte Gefangene selbst zu Wort, zum anderen Angehörige des Vereins, die über ihre Erfahrungen mit langjährigen Brieffreundschaften, Besuche im Todestrakt, ihre Erlebnisse der Hinrichtung von Brieffreunden usw. berichten. Theoretische Teile wie Pro-Contra-Argumente oder die Frage nach der Haltung der Bibel zur Todesstrafe runden das Bild ab.

 

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